Alter in Weimar

1815
Goethe nimmt seine politischen Arbeiten wieder auf und  wird zum Staatsminister und Ressortleiter der „Anstalten für Wissenschaft und Kunst“ in Weimar und Jena ernannt.
In seinen letzten Lebensjahren festigt sich bei Goethe die Vorstellung einer Weltliteratur im Zuge der Internationalisierung, die Erzeugnisse einzelner Nationen werden Gemeingut.
Premiere des Festspiels „Des Epimenides Erwachen“ anlässlich des Sieges Napoleons und des Endes der Befreiungskriege.

1816
Tod von Goethes Ehefrau Christiane.

1818
„Um Mitternacht“



 

1819
Von 1819 bis 1825 schreibt er die „Annalen meines Lebens“. In dieser Zeit veröffentlicht er außerdem den „West-östlichen Divan“, in dem die Faszination Goethes an der altpersischen Dichtung zum Ausdruck kommt.

1821
Goethe lernt als 74jähriger die 17jährige Ulrike von Levetzow kennen und verliebt sich zwei Jahre später in sie. Ulrikes Mutter lehnt Goethes Antrag ab, woraufhin die Liebesklagen „Eligie“ entstehen.
Der erste Teil des Goethe-Romans „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ wird veröffentlicht.

1823/24
„Trilogie der Leidenschaft“

1824
„Der Bräutigam“

1825
Die Arbeiten an „Faust II“ beginnen.

1827
Goethe veröffentlicht die „Ausgabe letzter Hand“, eine Sammlung von Gedichtbänden, das wichtigste Gedicht ist dabei „Urworte: Orphisch“.

1828
Herzog Carl August stirbt.
Veröffentlichung von „Novelle“ (Prosadichtung).

1829
In „Ausgabe letzter Hand“ (Band 21-23) veröffentlicht Goethe die Neufassung von „Wilhelm Meisters Wanderjahre“. „Faust“ wird in Braunschweig uraufgeführt, wobei Goethe nicht anwesend ist, weil er das Stück nicht als für die Bühne geschaffen sieht.

1830
Goethes Sohn August stirbt.

1832
Goethe stirbt am 22. März vermutlich an einem Katarrhfieber mit folgendem Herzinfarkt. Bis heute hält sich das Gerücht, seine letzten Worte lauteten „Mehr Licht!“. Goethe wird neben Carl August und Friedrich Schiller in Weimar begraben.

In den „Nachgelassenen Werken“ erscheint „Faust. Der Tragödie zweiter Teil“. Goethe verfügte, dass diese zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht werden sollte.

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