Weimarer Klassik

1794
Goethe lernt Friedrich Schiller kennen. Beide verbindet die Ablehnung der Französischen Revolution, beide arbeiten an der literarischen Zeitschrift „Die Horen“. Sie beeinflussen sich gegenseitig in ihren Werken (Schiller: „Wallenstein“, Goethe: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“, die er seit 1775 in Bearbeitung hat).

1795
In diesem Jahr erscheinen die „Römischen Eligien“ (auch „Erotica Romana“), die bereits um 1790 als Gedichtzyklus entstanden waren.
Durch den Vertrag von Basel erhält das Großherzogtum für 10 Jahre einen neutralen Status bzw. Friedensstatus – auch aufgrund des Mitwirkens Goethes und Schillers.

1796
Der erste Teil des Musenalmanach erscheint, an dem Goethe und Schiller gemeinsam gearbeitet haben und in dem sie ihre Kritiker aufs Korn nehmen.



 

1797
Entstehungsjahr von Goethes Gedicht „Der Zauberlehrling“.

1800
Erstes Festspiel Paläophron und Neoterpe anlässlich des Geburtstags der Herzogin-Mutter Anna Amalia.

1803
Entstehung von „Die natürliche Tochter“ als einzig vollendeter Teil einer Trilogie zum Thema Französische Revolution
Schiller und Goethe arbeiten gemeinsam an Theaterstücken, wovon 1803 „Die Braut von Messina“ erstmals aufgeführt wurde.

1805
Schiller stirbt am 9. Mai, womit die prägende Periode der Weimarer Klassik zu Ende geht. Goethe wendet sich mehr der Romantik zu und versucht, Klassik und Romantik in seinen Werken zu vereinen.

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